Herbsttörn 2008 - 05.10. erster Tag PDF Drucken
Donnerstag, den 09. Oktober 2008 um 20:36 Uhr

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Erster Segeltag: von Murter nach Opat auf Kornati (20 sm)

Die Yacht: Sun Odyssey 45.2 - St.Stephan

An Bord: Andreas (Skipper), Dirk, Sonja, Tom, Chris und Kai.

Wir sind Samstag Abend nach langer Fahrt angekommen, haben die Yacht übernommen und unsere Sachen verstaut. Da Samstag nur Zeit blieb, das Nötigste einzukaufen, folgt heute ein großer Einkauf.

Die Zeit nutze ich, um mit dem Basisleiter die Übergabe abzuschliessen und den Motor zu kontrollieren. Die Crew vor uns hat den Einfüllstutzen für den Diesel halb offen gelassen und wir befürchten, dass (See-) Wasser in den Diesel gelangt sein könnte. Die Befürchtung bestätigt sich (auch bei den täglichen Überprüfungen in den folgenden Tagen) zum Glück nicht.

Die Yacht ist trotz ihres Alters (Baujahr 2000) in erstaunlich gutem Zustand und das Team von Sprungmann behebt Kleinigkeiten spontan und gewissenhaft. Das habe ich zum Saisonende auch schon ganz anders erlebt.

 

Wir laufen nach dem Verstauen aller Einkäufe und einer umfangreichen (Sicherheits-) Einweisung gegen halb eins aus. Die Sun Odyssey 45.2 lässt sich trotz ihrer Größe (14,15 m lang) erstaunlich gut manövrieren, da das Ruder ziemlich direkt angeströmt wird. Das werde ich in den kommenden Tagen immer wieder zu schätzen wissen.

Wie zu Beginn jedes Törns stehen auch diesmal als erstes Mann-über-Bord-Manöver zum Üben an. Wir beginnen unter Motor und zuerst ganz langsam, mit viel Erläuterungen und dem Skipper am Steuer, danach dürfen alle mal. Gegen zwei Uhr setzen wir die Segel, wobei wir mit dem Ausrolen des Großsegels große Schwierigkeiten haben - hier hat die vorherige Crew mit der Winsch und Gewalt einige Falten mit aufgewickelt... Wir wünschen uns mal wieder ein (Latten-) Großsegel mit Lazy-Jacks.

 

 

segelseite_P1040973Es ist ein wunderschöner Segeltag mit einem perfekten Segelwind (3-4 Bft.) aus südlichen Richtungen. Am Nachmittag setzen wir die Übungen vort: Diesmal werden die Mann-über-Bord-Manöver unter Segel geübt. Das ist bei dem Wind und der großen Segelfläche und der nötigen Anzahl an Wiederholungen (bis der Skipper zufrieden ist) eine nette sportliche Einlage.

Gegen 17 Uhr laufen wir die Bucht Opat mit der gleichnamigen Konoba an der Südspitze Kornatis an. Da es laut der Hafenhandbücher direkt am Anlger zu flach sein wird, gehe ich langsam rückwärts, bis wir die Murings annehmen und die Achterleinen übergeben können und ziehe dann wieder etwas vor. Der freundliche Wirt hat ein gut 4 m langes Brett das eine perfekte Gangway abgibt. Das Wasser ist türkisblau und kristallklar. Abends gehen wir lecker essen. Es gibt frischen Fisch vom Grill. Nicht günstig, aber jeden Cent wert.



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